BRK-KindertagesstÀtte "Nautilus"

Die grĂ¶ĂŸte Einrichtung des BRK-Kreisverbandes FĂŒrth mit insgesamt 100 Kita-PlĂ€tzen in vier Gruppen. Die Einrichtung nahm Ende 1996 ihren Betrieb auf. Die RĂ€umlichkeiten sind sehr modern und großzĂŒgig, wie sie auf dem Bild erkennen können.

Unser Einrichtung wird durch den Freistaat Bayern gefördert

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Jahnstr. 8, 90763 FĂŒrth
Tel. (09 11) 7 10 29 84
Fax (09 11) 9 74 66 82
E-Mail kita-nautilus@kvfuerth.brk.de
Internet www.brk-fuerth.de
 

 

Träger: Bayerisches Rotes Kreuz, Kreisverband FĂŒrth, Henri-Dunant-Str. 11, 90762 FĂŒrth, Tel. (09 11) 7 79 81-0, Fax (09 11) 7 79 81-38, E-Mail scharm@kvfuerth.brk.de, Internet www.brk-fuerth.de

 

Aktuelles

Was war/ist los im Kita-Jahr 2019/2020

Ins neue Jahr 2020 starteten die Maxiclubkinder unter dem Motto „die Polizei, dein Freund und Helfer“. Durch den Besuch der Verkehrspolizisten setzten sich die zukĂŒnftigen Schulkinder intensiv mit dem richtigen Verhalten im Straßenverkehr auseinander. Zudem befassten sich alle Gruppen mit dem richtigen Verhalten bei einem Feueralarm.

Jubel, Trubel, Heiterkeit - Faschingszeit in der Kita! In den Gruppen wurden eine Verkleidungsecke eingerichtet und Schminkaktionen angeboten. In der Halle fanden lustige Faschingsspiele statt und die ganze Kita war bunt dekoriert. Höhepunkte waren unsere leckeren Cocktails, die Faschingsparty mit Tanz- und Rhythmik Einlage.

Am Valentinstag wurden die Kinder zu einem Bilderbuchkino „Prinz Franz total verliebt“ in den Turnraum eingeladen. Auf einer großen Leinwand, ĂŒbertragen von einem Beamer, wurde das amĂŒsante Bilderbuch ĂŒber zwei verliebte Schafe von Frau Dreyer und Frau Siegmanski-Zimpfer erzĂ€hlt und lebendig gespielt.

Mit dem fulminanten Auftritt der Faschingsgarde „Prunklosia“ aus Emskirchen beendeten wir am Faschingsdienstag unsere Faschingszeit.

Vor der geplanten Schuleinschreibung im MĂ€rz, waren die Vorschulkinder zur Schnupperstunde in der Grundschule John-F.-Kennedy-Straße und Frauenstraße eingeladen.

Ebenfalls im MĂ€rz starteten unsere Maxiclubkinder ins 1. Hilfe Projekt „Keiner ist zu klein, um Helfer zu sein“ mit Hilfe des Programms des Bayerischen Jugendrotkreuzes. Die Vorschulkinder wurden auf Gefahrenquellen und UnfallverhĂŒtung aufmerksam gemacht und ihnen erste Hilfsmaßnahmen spielerisch unter anderem mit den Handpuppen „Solfi und Rino“ vermittelt.

Abschluss wĂ€re der Ausflug zur Rettungswacht mit Besichtigung eines Rettungswagens gewesen…

Doch dann hat uns an einem Freitag den 13. (MĂ€rz) die Nachricht erreicht, dass ab Montag, den 16.03.2020 aufgrund von Corona fĂŒr Kitas, Krippen und Horte ein Betretungsverbot ausgesprochen wird.

Mit vielen offenen Fragen und Unklarheiten sind wir dann in die Notbetreuung fĂŒr Familien, die in der kritischen Infrastruktur tĂ€tig sind, eingestiegen. Anfangs mit einer Gruppe und vereinzelten Kindern, sodass auch nur ein Teil des Personals im Haus war.

Nach und nach kamen einzelne Kinder dazu und es waren auch wieder mehr Mitarbeiter im Haus.

Ein Teil des Teams ĂŒbernahm die Notbetreuung, die Anderen putzten, sortierten, reparierten Spielsachen oder ĂŒberprĂŒften diese auf VollstĂ€ndigkeit. Inventarlisten wurden ĂŒberprĂŒft und aktualisiert, Beobachtungen ausgewertet, Dokumentationen abgeschlossen, PortfolioeintrĂ€ge gestaltet und liegengebliebene Arbeiten am Gruppenschreibtisch erledigt. Auch das Gruppenteam hatte die Möglichkeit mit genĂŒgend Abstand sich ĂŒber den Alltag in der Gruppe auszutauschen und das Eine oder Andere fĂŒr die Zeit nach Corona/der Notbetreuung zu planen. Viele Aufgaben wurden erfĂŒllt, die sonst an den Plantagen vor den Sommerferien erledigt werden oder im regulĂ€ren Alltag untergebracht werden mĂŒssen.

Zum Montag, den 27.04.2020 kam die erste Erweiterung der Notbetreuung und wir freuten uns, wieder mehr Kinder im Haus zu haben.

Ein großer Schritt war auch die Lockerung des Betretungsverbotes zum Montag, den 25.05.2020, -unsere Vorschulkinder (Einschulung September 2020) kehrten zurĂŒck in die Kita. In der ersten Woche hatten die Maxiclubkinder Zeit anzukommen, es wurden viele Fragen beantwortet, von der Zeit zu Hause erzĂ€hlt und endlich wieder Kitaalltag zusammen erlebt. Nun ist unser Ziel mit den Kindern die letzte gemeinsame Zeit in der Kita zusammen zu erleben. Wir möchten jeden Tag in der Gruppe eine Maxiclubeinheit anbieten und unter anderem auch das 1.Hilfe Projekt abschließen. NatĂŒrlich ist es auch uns ein Anliegen den Vorschulkindern die Möglichkeit zu bieten, sich von der Kita zu verabschieden und sich auf den Weg zu Neuem zu machen.

Sehr beliebt bei den Vorschulkindern ist das BĂŒchertaschenfest. Wir sind bemĂŒht, die Tradition aufrecht zu erhalten und suchen nach einer situationsangepassten Lösung.

Voraussichtlich können ab Montag, den 15.06.2020 weitere Kinder die Notbetreuung besuchen, orientiert wird sich an der Einschulung zum September 2021. Ein weiteres Ziel des Bayerischen Staatsministeriums fĂŒr Arbeit und Soziales (Sozialministerium) ist es, ab Juli alle Kinder wieder aufzunehmen.

Leider können wir zu der Gestaltung und Umsetzung ab Juli noch keine Angaben machen.

Wir sind verpflichtet, uns an die Vorgaben des Staatsministeriums zu halten. Momentan sind hierzu noch keine ausfĂŒhrlichen Informationen vorhanden.

Es liegt hinter und vor uns: das Leben mit und nach der Corona-Krise.

Wir freuen uns ĂŒber jedes Kind, das die Kita besucht und hoffen auf Ihre Geduld

und Ihr VerstĂ€ndnis fĂŒr diese besonderen Regelungen in dieser besonderen Zeit.

Wir sind bemĂŒht, konstante Gruppen mit festen Bezugspersonen zu bilden, aktuell hat jedes Kind die Möglichkeit, in seiner Stammgruppe betreut zu werden.

Jede Gruppe stellt fĂŒr ihre Kinder einen FrĂŒhdienst von 7.00 bis 8.00 Uhr und einen SpĂ€tdienst von 16.00 bis 16.30 Uhr zur VerfĂŒgung. Das ist eine große Herausforderung fĂŒr die Gestaltung des Dienstplanes aller pĂ€dagogischen Mitarbeiter.

Trotz EinschrĂ€nkungen versuchen wir möglichst NormalitĂ€t zu wahren und unseren bestehenden Tagesablauf beizubehalten. Wir treffen uns tĂ€glich zum Morgenkreis, verbringen viel Zeit im Garten und genießen dort unsere Bewegungsfreiheit. Nach dem Mittagessen halten wir ruhige Mittagszeit. Den jĂŒngeren Kindern bieten wir die Möglichkeit im Gruppenraum zu schlafen.

RegelmĂ€ĂŸig fĂŒhren wir GesprĂ€chskreise. In diesen GesprĂ€chskreisen tauschen wir uns mit den Kindern ĂŒber die aktuelle Situation und das Verhalten in der Corona-Zeit aus. GeĂŒbt wird das richtige HĂ€ndewaschen, Niesen oder Husten. Durch Wiederholungen werden die AblĂ€ufe gefestigt. So hört man oft viele Kinder laut aus dem Bad zĂ€hlen, oder es erklingt das Lied „Happy Birthday.“

Die pÀd. Mitarbeiter tragen in den Gruppen keine Masken. Unser Umgang mit den Kindern lebt durch Mimik und Gestik und hilft den Kindern das Gesprochene zu verstehen.

Auch die Abstandsregelungen werden mit den Kindern besprochen. Im tÀglichen Freispiel wird darauf geachtet, dass sich nicht zu viele Kinder in einem Bereich aufhalten.

Auch wir pÀd. KrÀfte versuchen diese Vorgaben einzuhalten. Allerdings gibt es so manche Situationen, in welchen die NÀhe der pÀd. Kraft Trost spendet, z.B. wenn ein Kind sich verletzt hat oder vielleicht doch beim Bringen weinen muss.

Aufgrund der aktuellen Lage ist es schwierig vorausschauend zu planen, wir wĂŒnschen uns alle ein StĂŒck Kita-Alltag und NormalitĂ€t zurĂŒck, um zu unseren gewohnten Jahresplanung zurĂŒck zu kommen und evtl. VersĂ€umtes im neuen Kita-Jahr wieder zu erleben.