Pädagogische Ziele, Methoden und Aktivitäten

Soziales Lernen

In unserer Einrichtung haben die Kinder die Möglichkeit Beziehungen aufzubauen, die durch Sympathie und gegenseitigen Respekt gekennzeichnet sind. Das Kind, das sich in der Gruppengemeinschaft angenommen weiß, kann auch seine sozialen Anlagen entfalten. Außer in der Familie erhĂ€lt das Kind auch in der Tageseinrichtung die Chance, seine sozialen Kontakte zu erweitern und neue Bezugspersonen hinzuzugewinnen. In einer AtmosphĂ€re der Sicherheit, des Vertrauens und Angenommenseins, kann das Kind die Lernchancen, die sich in der Kindergruppe bieten optimal nutzen. Es erlebt andere Kinder und Erwachsene mit unterschiedlichen persönlichen Eigenschaften, Emotionen und sozialen FĂ€higkeiten.

Persönliche Fähigkeiten

Unsere Ziele

  • Erwerb von personale Kompetenzen
  • Kompetenzen zum Handeln im sozialen Kontext
  • Lernmethodische Kompetenzen
  • Kompetenter Umgang mit Belastungen

Unsere AktivitÀten

  • Förderung der Selbstwahrnehmung, der motivationalen Kompetenz (Lernwille), der kognitiven Kompetenz (geistige FĂ€higkeiten) und der physischen Kompetenz (körperliche FĂ€higkeiten)
  • Förderung der sozialen Kompetenzen: Entwicklung von Werten und Orientierungskompetenzen; FĂ€higkeiten und Bereitschaft zur VerantwortungsĂŒbernahme; FĂ€higkeiten und Bereitschaft zur demokratischen Teilnahme
  • Förderung der FĂ€higkeit, eigene Lernprozesse bewusst wahrnehmen und steuern; Lernen lernen, sowie Schaffen einer Grundlage fĂŒr den Wissenserwerb.
  • Aktivieren von SelbsthilfekrĂ€fte; Vermittlung von Problemlösekompetenzen; Förderung der WiderstandsfĂ€higkeit (Resilienz)

Soziale Fähigkeiten

Unsere Ziele

  • Kontakt zu anderen Kindern aufnehmen.
  • Sich der eigenen GefĂŒhle bewusst werden, sie gegenĂŒber anderen benennen, beschreiben ĂŒber sie nachdenken und akzeptieren.
  • Lernen, sich gegenĂŒber Gleichaltrigen zu behaupten.
  • Eigene WĂŒnsche, BedĂŒrfnisse, Meinungen zum Ausdruck bringen und selbstbewusst vertreten, aber auch zurĂŒckzustellen und Meinungen anderer akzeptieren.
  • GefĂŒhle und Stimmungen anderer Menschen wahrzunehmen, sich in Andere einzufĂŒhlen.
  • BerĂŒcksichtigen von Grenzen und Regeln.

Unsere AktivitÀten

  • Ideen sammeln und VorschlĂ€ge aushandeln
  • BegrĂŒndungen fĂŒr Entscheidungen finden
  • Regeln fĂŒr das gemeinsame Tun aufstellen
  • Konflikte konstruktiv aushandeln, Kompromisse schließen und TeamfĂ€higkeit lernen
  • Toleranz, Wohlwollen und MitgefĂŒhl fĂŒreinander entwickeln

Alltagsfähigkeiten

Jedes Kind braucht die Chance eigenverantwortlich Entscheidungen treffen zu können. Dabei lernt es, ĂŒberlegt, selbstĂ€ndig und selbstbewusst zu handeln und seinen Alltag mitzugestalten:

Es wird fĂ€hig, die GefĂŒhle und BedĂŒrfnisse der Anderen wahrzunehmen und darauf einzugehen (Empathie). Konflikte durchzustehen, zu bewĂ€ltigen und eigene Lösungsmöglichkeiten zu finden (KonfliktfĂ€higkeit).

Es wird zunehmend, bereit mit anderen Kindern in der Gruppe zu spielen, zu leben und zu lernen, soziale Kontakte und Beziehungen aufzubauen (Kommunikation).

Es lernt, Verantwortung fĂŒr sich selbst und fĂŒr Andere zu ĂŒbernehmen, gemeinsame Umgangsformen des Zusammenlebens und Absprachen mit Anderen zu treffen (Kooperation).

Es wird ermutigt, Kinder der Gruppe anzunehmen und sich um deren Eingliederung in die Gruppe zu bemĂŒhen, Hilfsbereitschaft, VerstĂ€ndnis, Respekt und Akzeptanz gegenĂŒber Anderen in der Gruppe zu zeigen.

Kinder anderer Altersgruppen

Wir arbeiten in altersgemischten Gruppen.

Mädchen und Jungen

FĂŒr die Entwicklung der GeschlechtsidentitĂ€t sind die Jahre in der Kindertageseinrichtung von besonderer Bedeutung. Kinder setzen sich intensiv damit auseinander, welche Rolle sie als MĂ€dchen bzw.als Jungen einnehmen können. GrundsĂ€tzlich sind MĂ€dchen und Jungen gleichwertig und gleichberechtigt.

Interkulturelles Lernen

Unser Ziele

  • Schaffen eines geeigneten Lernumfeldes
  • Positiver Umgang mit vielfĂ€ltigen Familienkulturen
  • Bewusste Auseinandersetzung mit verschiedenen Kulturen, Religionen, Wertesystemen und Sprachen
  • Kulturelle und sprachliche Aufgeschlossenheit der pĂ€d. FachkrĂ€fte

Unsere AktivitÀten

  • Akzeptanz und Toleranz gegenĂŒber den Kindern und deren Familien
  • Aufbau eines vertrauensvollen VerhĂ€ltnisses
  • Wir informieren uns ĂŒber die sprachliche Herkunft, religiöse BrĂ€uche und erziehungs-relevante Wertvorstellungen von Familien mit Migrationshintergrund.
  • Interesse an der Familien- und Migrationsgeschichte der Eltern
  • Bewusste Integration kultureller Unterschiede im tĂ€glichen Miteinander
  • Empathisches Verhalten
  • Vorbildfunktion
  • Schaffen einer gesprĂ€chsfreundlichen AtmosphĂ€re fĂŒr interkulturelles Lernen
  • Ganzheitliche Förderung der Kinder in ihrer Entwicklung
  • Gezielte, regelmĂ€ĂŸige Beobachtung und Dokumentation der Entwicklung der Kinder
  • Kochen und Backen von internationalen Gerichten (Angebot mit Eltern)
  • Einsatz von mehrsprachigen BilderbĂŒchern
  • Singen von mehrsprachigen Liedern
  • Projekte z.B. „Wir sind Kinder einer Welt“ und andere pĂ€d. Angebote

Werteorientierung und Religion

Unsere Ziele

  • Förderung des „Offen seins“ fĂŒr eine interkulturelle Lebensgemeinschaft, im tĂ€glichen Miteinander und fĂŒr die Vielfalt der Weltanschauungen unseres Kulturkreises und anderer Religionen.
  • Die Kinder mit ihren „Sinnfragen“ im Alltag wahrnehmen.

Unsere AktivitÀten

  • Sensibilisierung fĂŒr die GefĂŒhle und die BedĂŒrfnisse Anderer
  • Harmonisches Zusammenleben
  • Vermittlung von Werten, wie Hilfsbereitschaft, Toleranz
  • Friedvolle Konfliktlösung
  • Gewissensbildung
  • Verantwortungsbewusstes Umgehen mit der Natur - Gottes Schöpfung
  • Meditation und Mandala ausmalen
  • Kirchenfeste im Jahreskreis
  • Kennenlernen von Festen anderer Religionen
  • Gebet, Tischspruch
  • Philosophieren
  • Besuch einer Kirche/Moschee
  • „Glauben erlebbar“ nach Franz Kett
  • Lieder, Geschichten, Kreis- und Rollenspiele

Sprache

Unser Ziel: Alltagsintegrierte Sprach- und Literacyförderung

  • Entwicklung von Interesse an Sprache und Sprechfreude
  • Förderung der FĂ€higkeit sich sprachlich mitzuteilen und des Sprachdialogs
  • Erwerb von Text und SinnverstĂ€ndnis, - das "Gesagte" verstehen, der Handlung folgen
  • Erweiterung der ErzĂ€hlkompetenz, - zusammenhĂ€ngende Sprache sprechen/eine Abfolge erzĂ€hlen
  • Literacyförderung (Schriftsprache), Vertrautheit mit Literatur wecken, - Kontinuierliche Erweiterung und Differenzierung von Wortschatz, Begriffsbildung, Satzbau und Grammatik; Förderung der FormulierungsfĂ€higkeit
  • Förderung der phonologischen Bewusstheit, - Lautliche Gestaltung der Sprache; Zerlegung einzelner Worte in Laute und Silben
  • Erweiterung des Sprachbewusst-Seins, - Bewusstsein verschiedener Sprachstile

Unsere AktivitÀten

  • Geschichten, BĂŒcher, GesprĂ€che
  • Freude am ErzĂ€hlen wecken von Geschichten und Erlebnissen z.B. vom Urlaub/ Wochenende; Einzel- u. GruppengesprĂ€che - Dialoghaltung der pĂ€d. Fachkraft
  • Interesse an BĂŒchern, Buchstaben etc. wecken durch diverses Materialangebot
  • verschiedene Arten von BĂŒchern und deren Nutzung MĂ€rchen, Geschichten vorlesen, sich den Aufbau eines Buches ansehen
  • Reime, Verse, Gedichte, Silbenklatschen, Lieder, Einsatz von didaktischen Lern- und Spielmaterialien
  • AlltagsgesprĂ€che, Höflichkeitsformen,Sprachvorbildfunktion der pĂ€d. Fachkraft, Einsatz von Handpuppen, Rollenspielen,…
  • Einsatz von Printmedien, elektronischen und digitalen Medien

Seit Januar 2016 bis einschließl. Dezember 2019 steht unserer Kita durch das Bundesprogramm "Sprachkitas: Weil Sprach der SchlĂŒssel zur Welt ist" eine zusĂ€tzliche Sprachkitafachkraft zur VerfĂŒgung. Sie sichert vorwiegend die Implementierung der alltagsintegrierten Sprachbildung, sowie der inklusiven Bildung und der Zusammenarbeit mit Familien. Zur ihren Aufgaben gehören vor allem die Beratung, Begleitung u. fachliche UnterstĂŒtzung des Kita-Team hinsichtlich der obengenannten Bereiche.

Informations- und Kommunikationstechnik, Medien

Unsere Ziele

  • Sachgerechte Handhabung und verantwortungsbewusste Anwendung von Medien
  • Erfahrungen sammeln, Medien als Werkzeug in Alltagshandlungen einsetzen
  • Gemeinsam am Computer Fragen und Antworten finden

Unsere medienpÀdagogischen AktivitÀten

  • Gemeinsam mit den Kindern Zugangs-, Nutzungs- und Zeitregeln festlegen
  • Medienerfahrung der Kinder geschlechtsspezifisch aufarbeiten
  • Bedienung und Anwendung der Technik
  • Medien als Gestaltungs- und Ausdruckmittel nutzen
  • Medien aktiv produzieren ( z. B. Bilder, Fotogeschichten, Hörspiel, Film)
  • Medienprodukte bewusst und kritisch auswĂ€hlen
  • Kindgerechte Medien- und Hard-/ Software einsetzen
  • Erwerb eines ComputerfĂŒhrerscheins fĂŒr Vorschulkinder im Maxi-Club

Mathematik

Unsere Ziele

  • Auseinandersetzung mit dem Thema Mathematik im Kita-Alltag
  • Spaß und Freude an Zahlen, Formen und GrĂ¶ĂŸen
  • Ganzheitliche Lernerfahrungen: abzĂ€hlen, schĂŒtten, gießen, wiegen, messen, sortieren
  • Spielerischer Umgang mit geometrischen Formen, Mengen, Zahlen, Raum-Lage Positionen
  • Vertiefung der Kenntnisse ĂŒber Veranschaulichungsformen
  • Handhabung mathematischer/ naturwissenschaftlichen Werkzeugen (Waage, Messinstrumente, Thermometer, Uhr, Wetterstation)

Unsere AktivitÀten

  • AbzĂ€hlen
  • Muster legen und fortsetzen
  • Sortieren nach Farben, Formen und GrĂ¶ĂŸen
  • Bauen und Konstruieren mit Bausteinen(z.B. des Regenbogenlandes)
  • SchĂŒtten und gießen (nach Maria Montessori; beim Backen und Eperimentieren)
  • Wiegen und messen(nach Maria Montessori; beim Backen und Eperimentieren)
  • Umgang mit Begriffen wie z.B. kurz, lang, gerade, schief, oben, unten
  • Nutzung diverser Förderspiele und Materialien: WĂŒrfel- und Denkspiele
  • Aufgreifen des Themas in sog. LernwerkstĂ€tten

Naturwissenschaften und Technik

Unsere Ziele

  • Auseinandersetzung mit Naturwissenschaft und Technik
  • Spaß und Freude am Beobachten, Forschen und Experimentieren
  • Sensibilisierung fĂŒr ein umweltbewusstes Verhalten
  • Ganzheitliche Lernerfahrungen: abzĂ€hlen, schĂŒtten, gießen, wiegen, messen, sortieren
  • Vertiefung der Kenntnisse ĂŒber Veranschaulichungsformen (Landkarte, Modelle, OrtsplĂ€ne)
  • Handhabung mathematischer/ naturwissenschaftlichen Werkzeugen (Waage, Messinstrumente, Thermometer, Uhr, Wetterstation)

Unsere AktivitÀten

  • Bauen und Konstruieren mit Bausteinen(z.B. des Regenbogenlandes)
  • SchĂŒtten und gießen (nach Maria Montessori; beim Backen und Eperimentieren)
  • Wiegen und messen(nach Maria Montessori; beim Backen und Eperimentieren)
  • Umgang mit Begriffen wie z.B. kurz, lang, gerade, schief, oben, unten
  • Nutzung diverser Förderspiele und Materialien: WĂŒrfel- und Denkspiele
  • Besichtigungen und AusflĂŒge zu im Umfeld liegenden Institutionen
  • Exkursionen in die Natur (Walderlebnistage, SĂŒdstadtpark, Wiesengrund)
  • Kooperation mit anderen Einrichtungen z.B. Amt fĂŒr Landwirtschaft, ErnĂ€hrung und Forsten
  • Aufgreifen der Themen in sog. LernwerkstĂ€tten
  • DurchfĂŒhren von Experimenten im Gruppenalltag und im Maxi-Club
  • Wie funktionieren elektronische GerĂ€te? - Innenleben sich genauer ansehen

Umwelt

Unsere Ziele

  • Umwelt- und verantwortungsbewusstes Verhalten erlernen und praktizieren im Sinne der Nachhaltigkeit
  • Die Umwelt mit allen Sinnen wahrnehmen
  • Einzelne Umwelt- und NaturvorgĂ€nge bewusst beobachten (Wetter, Wasserkreislauf usw.), sich damit auseinandersetzen, Sinnesfragen ableiten und Antworten suchen
  • Bereitschaft zum umweltbewussten Handeln stĂ€rken
  • Schonender und sparender Umgang mit den Ressourcen Wasser-, Strom-, Papierverbrauch
  • ZusammenhĂ€nge und gegenseitige AbhĂ€ngigkeiten von Mensch, Tier und Natur erkennen
  • Verschiedene Naturmaterialien kennenlernen und deren Verwendung erkunden
  • Vorstellung ĂŒber die Artenvielfalt im Pflanzenbereich entwickeln
  • Blumen, KrĂ€uter und GemĂŒse ansĂ€en, gießen, pflĂŒcken und ernten
  • Tiere in ihrem natĂŒrlichen Lebensraum beobachten
  • Die Nutz- ,Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes kennenlernen
  • Kennenlernen der vier Elemente (Feuer, Wasser, Luft und Erde)
  • RegelmĂ€ĂŸige Exkursionen und Aufenthalte in der Natur (WaldausflĂŒge)

Unsere AktivitÀten

  • Körperpflege und Hygiene
  • RegelmĂ€ĂŸige Aufenthalte in der Natur
  • Heimische Pflanzen- und Tierwelt erkunden (z.B. Imker-Besuch, Bauerhofbesuch, Schulgarten)
  • Exkursionen und SpaziergĂ€nge in die natĂŒrliche Umgebung, Naturerkundungen bei SpaziergĂ€ngen im Wiesengrund und im FĂŒrther Stadtwald
  • Sorgsamer Umgang mit Tieren und Pflanzen
  • Pflege von GegenstĂ€nden und Pflanzen
  • Bewusstes Erleben der Jahreszeiten
  • Kennenlernen der vier Elemente: Feuer, Wasser, Erde, Luft z.B. in Experimenten
  • Einsatz der Materialien aus der Siemensforscher-Kiste und des Projektes "Leuchtpol"
  • Energiesparen, sparsamer Umgang mit Wasser, Abfallvermeidung, MĂŒlltrennung
  • SachgesprĂ€che im Stuhlkreis, in Projekten und in Kinderkonferenzen
  • Koch- und Backangebote
  • Theater- und Museumsbesuche (z.B. Kulturforum, Germanisches Nationalmuseum, Kunstgalerie)
  • Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel

Umweltbildung findet in unserer Einrichtung tÀglich statt. Im Alltagsgeschehen lÀsst sich umweltbezogenes Denken und Handeln in vielfÀltiger Weise integrieren und verinnerlichen.

Ästhetik, Kunst und Kultur

Unsere Ziele

  • Förderung der KreativitĂ€t und Fantasie
  • Förderung der Grob- und Feinmotorik
  • Freude und Lust am eigenen Gestalten, neue Möglichkeiten suchen, sammeln, entdecken
  • Kennenlernen verschiedener Materialien und Erlernen vielfĂ€ltiger Techniken
  • Mit verschiedenen Materialien/ Techniken als Ausdrucksmöglichkeiten umgehen können
  • Erfahren und Erweitern eigener individueller FĂ€higkeiten und StĂ€rken
  • Vertrauen in eigenes Tun entwickeln
  • Ausdruckskraft von Farben und deren Wirkung auf Stimmung und GefĂŒhle erleben
  • KĂŒnstlerisches Gestalten und darstellen, als Gemeinschaftsprozess mit anderen erfahren
  • Entwicklung einer Bildsprache
  • Förderung des Begriffs- und Vorstellungsvermögens
  • Aufbau der FĂ€higkeit, bei Problemen Lösungsmöglichkeiten zu finden
  • Förderung der Wahrnehmungssensibilisierung
  • Schulung der Sinne
  • Eigene Theaterspiele erfinden, gestalten und auffĂŒhren
  • Wissenserweiterung in den Bereichen Kunst, Kultur und Theater
  • Umwelt und Kultur bewusst wahrnehmen

Unsere AktivitÀten

  • Zeichnen und Malen (Kennenlernen verschiedener Maltechniken: Klatschtechnik, Spritztechnik, Reißtechnik usw.; Materialien: Stifte, Farben, Pinsel, Walzen, Spritzsiebe, Stempel)
  • Werken (Umgang mit Werkzeugen und verschiedenen Materialien, wie zum Beispiel Holz)
  • Plastisches Gestalten (Knetgummi, Pappmaschee)
  • Umgang mit Schere, Kleber und verschiedenen Materialien
  • Basteln
  • Bauen und Konstruieren
  • Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen (Kindermusical, Konzert, Kindertheater)
  • Besuch von kulturellen Einrichtungen (Museen, Kunstgalerie)
  • Besichtigungen von Bauwerken (Paradiesbrunnen, Rathaus)

Musik

Unsere Ziele

  • Freude und Spaß am gemeinsamen Singen und Musizieren
  • Eigene Sprech- und Singstimme entdecken
  • Kinderlieder und -verse aus dem eigenen u. anderen Kulturkreisen kennenlernen
  • Eigene musikalische Ideen entwickeln und diese klanglich umsetzen
  • Musik als Ausdrucksmöglichkeit der eigenen Stimmungen, GefĂŒhle und Ideen erfahren

Unsere AktivitÀten

  • Gemeinsames Singen und Musizieren, rhythmische Reimverse sprechen im Alltag
  • Musikalische Untermalung von BilderbĂŒchern
  • Leichte Liedbegleitung, Taktarten und freie Musikimprovisation kennenlernen
  • Kennenlernen der Orffinstrumente und deren Handhabung
  • Hören und Unterscheiden von GerĂ€uschen und KlĂ€ngen in der Umwelt des Kindes
  • Musikalische Gestaltung von Festen und Feiern
  • Bewusstes Hören von kindgemĂ€ĂŸen MusikstĂŒcken
  • Besuch von Liedermachern, Kinder-Mitmachkonzerte, Besuch der Musikschule, Workshops, Besuch des Opernhauses, etc.

Bewegung, Rhythmik, Tanz und Sport

Unsere Ziele

  • Freude und Spaß an Bewegung, Rhythmik, Tanz und Sport
  • Lieder, Geschichten und gehörte MusikstĂŒcke mit elementaren (Orff-) Instrumenten begleiten
  • Eigene musikalische Ideen entwickeln und diese klanglich umsetzen
  • Erweiterung des eigenen Takt- und RhythmusgefĂŒhls
  • Entwicklung und Erweiterung von Körperbewusstsein und motorischen Körperkoordination
  • Förderung des Gleichgewichtssinns
  • Förderung des Tast- und BerĂŒhrungssinns
  • Förderung der FĂ€higkeit, Handlungen zu planen und durchzufĂŒhren
  • Kennenlernen differenzierter BewegungsablĂ€ufe mit unterschiedlichen Materialien
  • Förderung motorischer und koordinativer FĂ€hig- und Fertigkeiten
  • StĂ€rkung des Teamgeistes durch RĂŒcksichtnahme, Toleranz und Kooperation
  • Steigerung von körperlichen und psychischen Wohlbefinden
  • Aufbau einer gesundheitsbewussten Lebenshaltung
  • Physische ZusammenhĂ€nge zwischen Bewegung, ErnĂ€hrung und Gesundheit verstehen lernen
  • Bewegung als Interaktions- und Kommunikationsform erleben
  • Körperliche AktivitĂ€t in freier Natur

Unsere AktivitÀten

  • Gemeinsames Singen und Musizieren, rhythmische Reimverse sprechen im Alltag
  • TĂ€nze erfinden, TĂ€nze nach Tanzbeschreibungen, Tanzprojekte u.a. zu Fasching
  • Musikalische Untermalung von BilderbĂŒchern
  • Geschichten mit Instrumentenbegleitung erfinden
  • Rhythmische Spiele mit körpereigenen Instrumenten: Stimme, Finger, HĂ€nde, Arme, FĂŒĂŸe
  • Rhythmische Bewegungsspiele, Kreisspiele
  • Leichte Liedbegleitung, Taktarten und freie Musikimprovisation kennenlernen
  • Herstellung von einfachen GerĂ€uschinstrumenten
  • Kennenlernen der Orffinstrumente und deren Handhabung
  • Bewegung im Freien (Spielen und Toben im Garten, auf dem Spielplatz und am Sportplatz, SpaziergĂ€nge und WaldausflĂŒge)
  • Bewegungs-Parcours
  • Bewegungsbaustellen
  • Angeleitete Bewegungserziehung einmal wöchentlich Bewegungsstunden mit Materialien: BĂ€lle, MassagebĂ€lle, Seile, Reifen, etc.; Bewegungsstunde mit verschiedenen GerĂ€ten: Sprossenwand, Langbank, Trampolin, Reck, Kasten, große Weichbodenmatte usw.
  • Einsatz von psychomotorischen GerĂ€ten zur Förderung der Wahrnehmungssysteme: z.B. Rollbrett, Balancierbalken, HĂ€ngematte, Schaukeln, Sitzkreisel
  • Bewegungsaktivierende Gruppenspiele

Bei allen Bewegungsangeboten steht die EigenaktivitĂ€t der Kinder und das weitgehend freie und kreative Erproben neuer Bewegungsmöglichkeiten im Vordergrund. Dabei ist uns wichtig, dass die Übungen, aufbauend auf der natĂŒrlichen Bewegungsfreude des Kindes, möglichst in spielerischer Form stattfinden und die Kinder ausreichend Gelegenheit erhalten, ihre motorischen Möglichkeiten selbststĂ€ndig zu erproben und zu vertiefen.

Gesundheit

Unsere Ziele

  • Pflege und Verantwortung fĂŒr den eigenen Körper erlernen und ĂŒbernehmen
  • Konkrete Erfahrungen mit gesundheitsfördernden Verhaltensweisen erwerben
  • Körperempfinden und GefĂŒhle erkennen, kontrollieren, benennen und ausdrĂŒcken
  • Entdeckung des eigenen Körpers, - Unterschiede zwischen den Geschlechtern und Entwicklung einer positiven GeschlechtsidentitĂ€t
  • Gesundheitsvorsorge
  • Sicherheit
  • Kinderschutz und PrĂ€vention
  • Physische und psychische Entspannung
  • Sensibilisierung des eigenen Körperbewusstseins
  • Erfahrung von innerer Ausgeglichenheit

Unsere AktivitÀten

  • Lebenspraktische Übungen: Körperpflege und Hygiene, HĂ€ndewaschen, selbstĂ€ndiges Naseputzen, Toilettengang etc.
  • Angebote zur Zahngesundheit (Zahnarztbesuch)
  • Gezielte GesprĂ€che, Übungen und Spiele zur eigenen Körperwahrnehmung, SinnesĂŒbungen, BilderbĂŒcher, Handpuppen und Rollenspiele, sodass sich jedes Kind seines Aussehens und der Ă€ußerlichen Unterschiede bewusst wird und diese wertschĂ€tzen kann.
  • Gezielte GesprĂ€che, Übungen und Spiele zur Selbstwahrnehmung: Umgang mit angenehmen und unangenehmen GefĂŒhlen unterscheiden lernen und Nein sagen.
  • Einsatz des Materials und der Medienbox "Entdecken, schauen, fĂŒhlen" fĂŒr Kinder ab 3 Jahren der Bundeszentrale fĂŒr gesundheitliche AufklĂ€rung
  • Vermitteln von altersgemĂ€ĂŸen Grundwissen ĂŒber SexualitĂ€t
  • Gemeinsames Entwickeln von Strategien im Umgang mit Stress und negativen Emotionen
  • Physische ZusammenhĂ€nge zwischen Bewegung, ErnĂ€hrung und Gesundheit verstehen lernen
  • Fantasiereisen, Entspannungsgeschichten
  • Traumstunde fĂŒr die jĂŒngsten Kita-Kinder
  • (Igelball-) Massagen
  • Kreative Einheiten, LegepĂ€dagogik (nach Franz Kett)
  • Stille Übungen (z.B. nach Maria Montessori)
  • SinnesĂŒbungen
  • ErnĂ€hrungsprojekte wie "AOK Tigerkids" : kleine Lok, ErnĂ€hrungspyramide
  • Magischer Obst- GemĂŒseteller in jeder Gruppe, gemeinsames Zubereiten eines gesunden FrĂŒhstĂŒcks
  • Dienstag ist Milchtag
  • RegelmĂ€ĂŸiges Trinken, gesundes GetrĂ€nkeangebot (Wasser, Tee, Saftschorle)
  • Zusammenstellen eines ausgewogenen Speiseplans beim Mittagessen
  • Angebote zur UnfallverhĂŒtung z.B. Umgang mit Gefahrenquellen im Alltag z.B. Scheren, Messer, brennende Kerzen, Werkzeug; Verhalten bei Feuer oder UnfĂ€llen;
  • Verhalten im Straßenverkehr (Besuch der Verkehrspolizei)
  • Im Erste-Hilfe-Projekt "Trau Dich, keiner ist zu klein um Helfer zu sein" erlernen die Vorschulkinder kindgemĂ€ĂŸ, wie man sich bei UnfĂ€llen richtig verhĂ€lt und Hilfe holt. Zum Abschluss dieses Projektes dĂŒrfen die Kinder einen Rettungswagen und die BRK - Einsatzzentrale besichtigen,- alle pĂ€d. MitarbeiterInnen sind in Erster Hilfe ausgebildet.
  • In regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden laden wir unseren Sicherheitsbeauftragten zu Begehungen in unsere Einrichtung ein.

Sonstige

Prinzipien fĂŒr Partizipation

  • Partizipation bedeutet, dass Kinder von Erwachsenen begleitet werden!
  • Partizipation erfordert gleichberechtigen Umgang ("dialogische Haltung")!
  • Partizipation darf nicht folgenlos bleiben!
  • Partizipation ist zielorientiert!
  • Partizipation ist weltorientiert!

Unsere Ziele

  • Aktive Mitsprache und Mitgestaltung
  • Interessenorientierte Alltagsgestaltung
  • Verantwortungsbewusstsein stĂ€rken
  • Verantwortungsbereiche auf andere ĂŒbertragen
  • SelbststĂ€ndigkeit und Selbstorganisation

Unsere AktivitÀten

  • TĂ€gliche Kinderkonferenzen in Morgen- und GesprĂ€chskreisen
  • Gemeinsames Aufstellen und Einhalten von Regeln
  • AltersgemĂ€ĂŸe Beteiligung an der körperlichen Hygiene
  • Beteiligung an gemeinsamen Festen, AusflĂŒgen und Exkursionen
  • Freiwillige Teilnahme an Angeboten in Klein- und Großgruppe
  • Patenschaften fĂŒr neue Kinder ĂŒbernehmen
  • Dienste im Kita-Alltag ĂŒbertragen (z.B. Tisch decken und sĂ€ubern, MĂŒlltrennung)
  • Recht auf freie MeinungsĂ€ußerung
  • Freie Spiel- und Aufenthaltswahl im Gruppenraum

Projektorientiertes Lernen, Angebote, AktivitÀten und Highlights

Unsere Ziele

  • Beteiligung an themenbezogenen Bildungsangeboten und Projekten
  • Kennenlernen von Regeln und AblĂ€ufen
  • Interessensentfaltung
  • FamilienunterstĂŒtzendes und ergĂ€nzendes Arbeiten
  • Freude am Alltag
  • Aktive und sinnvolle (Frei-)Zeitgestaltung
  • Förderung des zwischenmenschlichen, interkulturellen Zusammenlebens
  • Kennenlernen verschiedener Kulturen, Feierlichkeiten und Feste
  • Eigene Interessen kennenlernen, aus welchen sich dann Projektthemen bzw. Angebote entwickeln lassen
  • Dass sich Kinder und deren Eltern als Teil der Gruppe wahrnehmen und den Gruppenprozess unterstĂŒtzend begleiten können
  • Kinder in verschiedenen Entwicklungsphasen und verschiedenen Spiel- und Lernsituationen unterstĂŒtzen und fördern können

Unsere AktivitÀten

  • Gruppeninterne Projektphase
  • Themenbezogene AusflĂŒge
  • Jahreszeitliche und kulturelle Feste
  • Aktionstage (z.B. Musik-Aktionstag im Juni)
  • Abschiedsfeste
  • JubilĂ€en
  • Elternmitarbeit/-hospitation
  • FamilienausflĂŒge