Kooperation und Vernetzung

Zusammenarbeit mit der Schule

Kooperation mit der Grundschule

Wie schon im Vorfeld erwähnt, ist es wichtig, dass die Kinderstube, die Grundschule und die Eltern kooperativ zusammenarbeiten, um den Übergang in die Schule möglichst positiv zu bewältigen. Unser Kooperationspartner ist hierbei die Reutersbrunnenschule. Leider besuchen diese nicht alle zukünftigen Schulkinder, da Kinder aus verschiedenen Schulsprengeln die Kinderstube besuchen. Eine Erzieherin nimmt nach Möglichkeit an den Kooperationstreffen zwischen Kindergarten und Grundschule teil. Hier werden unter anderem die Vorkurse zur Sprachförderung besprochen, das Verfahren der Schulanmeldung oder das Angebot von Neigungskursen durch die Schule.

Im Frühjahr gehen alle Schulkinder in Begleitung einer Erzieherin zu einem Schnupperunterricht in die Reutersbrunnenschule. Dabei erkunden sie das Schulhaus sowie den Pausenhof und nehmen meist an einer Deutsch- oder Mathestunde teil.

Geben Eltern die Einwilligung zum Fachdialog zwischen den für das Kind zuständigen Lehrkräften und den Erzieherinnen der Kinderstube, setzten sich diese in Verbindung, um sich vertieft über das jeweilige Kind auszutauschen. Diese Gespräche dienen dazu, mehr über das einzelne Kind zu erfahren, um es beim Übergang zur Grundschule besser begleiten zu können. Bei Kindern, die eine andere Schule besuchen, findet dieser Dialog bei Kontaktaufnahme durch die Schule ebenfalls statt.

Vorkurs Deutsch für Kinder mit zusätzlichem Sprachförderbedarf

Stellt das Team der Kinderstube fest, dass ein Kind nicht über ausreichende Deutschkenntnisse verfügt, nimmt es an einem „Vorkurs Deutsch 240“ teil. Dieser steht Kindern mit zusätzlichem Sprachförderbedarf mit und ohne Migrationshintergrund offen. Die Kinder werden in Kleingruppen sprachlich gefördert, um somit ihre Literacy-Kompetenzen zu unterstützen. Dieser Kurs hat das Ziel, Kinder in ihren sprachlichen Bildungs- und Entwicklungsprozessen zu fördern. Dem Vorkurs geht eine Erhebung des Sprachstandes des jeweiligen Kindes in der ersten Hälfte des vorletzten Kindergartenjahres voraus. Der Kurs umfasst 240 Stunden, die die Kinderstube und die Grundschule je zur Hälfte erbringen. In der Kinderstube beginnt die Förderung in der zweiten Hälfte des vorletzten Kinderstubenjahres mit 40 Stunden und umfasst im letzten Jahr 80 Stunden. Weitere 120 Stunden übernimmt die Reutersbrunnenschule, die sich gleich gegenüber der Kinderstube befindet. Die Kinder werden von den Eltern oder einer Erzieherin in den Kurs gebracht und wieder abgeholt.

Fachdienste

Die Kinderstube arbeitet je nach Bedarf mit anderen Institutionen zusammen. Dies können z.B.

  • die Frühförderung
  • Erziehungsberatungsstellen
  • Therapeuten
  • Ärzte
  • das Jugendamt
  • die Schule
  • andere Kinderläden sein.

Müssen Institutionen einbezogen werden, um einem Kind Hilfestellungen anzubieten, wird dies mit den Eltern frühzeitig abgesprochen und eine gemeinsame Vorgehensweise entwickelt.

Organisation von Betreuung außerhalb der Einrichtung

Die einzelnen Familien der Kinderstube bilden oft ein eigenes Netzwerk zur gegenseitigen Hilfestellung bei der Betreuung der Kinder. Diese Möglichkeiten werden z.B. beim Elternabend, in den Bring- und Abholzeiten oder im privatem Kontakt besprochen. So können Notsituationen z.B. in Ferien- und Randzeiten) häufig abgefangen werden.

Vernetzung im Stadtteil

Wir nehmen an Stadtteilfesten, Aktionstagen und Arbeitskreisen des Stadtteils nach Möglichkeit teil.Mit den Kindern erkunden wir außerdem die Einrichtungen unserer Umgebung und knüpfen hier verschiedenste Kontakte.