Integrativer Montessori - Kindergarten Erlanger Straße

Erlanger Str. 29, 95444 Bayreuth

Telefon (09 21) 5 79 38

Fax (09 21) 51 37 81

E-Mail info@integrativer-kiga-bayreuth.de oder

reformiert-bayreuth-kiga@web.de

Homepage: www.integrativer-kiga-bayreuth.de

 

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Träger: Evang.-Reform. Kirchengemeinde, Erlanger Str. 29, 95444 Bayreuth, Tel. (09 21) 6 20 70, Fax (09 21) 51 37 81, E-Mail reformiert-bayreuth@web.de

 

Aktuelles

Bitte besuchen Sie uns auf unserer neuen Homepage: www.integrativer-kiga-bayreuth.de.

Im Rahmen der Kampagne "Deutschland wird inklusiv - wir sind dabei" ist seit Mai 2011 unser Kindergarten in der virtuellen Landkarte vertreten. Dar√ľber haben die Mitglieder des Inklusionsbeirates der Koordinierungsstelle nach Artikel ¬ß¬ß 33 der UN- Behindertenkonvention entschieden. Die Landkarte soll √ľber die Rechte von Menschen mit Behinderungen in der Gesellschaft aufkl√§ren und gute Praxisbeispiele darstellen, die sich tatkr√§ftig f√ľr ein gemeinsames Leben von Menschen mit und ohne Behinderung einsetzen.

Wir freuen uns √ľber die Ehrung unserer Arbeit und danken allen, die uns dabei unterst√ľtzen.

Bitte informieren Sie sich unter www.inklusionslandkarte.de oder unter www.behindertenbeauftragter.de.

Unser integrativer Kindergarten konnte 2010 auf sein vierzigj√§hriges Bestehen zur√ľck blicken. Wir haben dieses Jubil√§um im Laufe des Jahres in verschiedener Weise gefeiert.

Nach wie vor ist uns wichtig:

Jeder Mensch ist Einzigartig - wir akzeptieren die Unterschiedlichkeiten, sch√§tzen sie wert und unterst√ľtzen die Entwicklung zu eigenst√§ndigen individuellen Pers√∂nlichkeiten. Gleichzeitig m√∂chten wir die Kinder zur Gemeinschaftsf√§higkeit erziehen.

Großen Raum nimmt das Miteinander-Leben und -Lernen von Behinderten und nicht Behinderten ein.

Dieser Kindergarten ist in dieser Kirchengemeinde gewachsen und hat sich sehr gut bewährt. Verständnis und Toleranz und Akzeptanz nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen haben sich verstärkt.

Unsere Erfahrungen (48 Jahre) haben uns aber gezeigt, da√ü diese Arbeit nur Fr√ľchte tragen kann, wenn die Kindergruppen-Gr√∂√üe f√ľr das behinderte Kind √ľberschaubar und klein bleibt und geeignetes Fachpersonal zur Verf√ľgung steht, um diesen Integrationsproze√ü zu begleiten und zu f√∂rdern.

In den letzten Jahren haben wir beobachtet, da√ü au√üer den behinderten Kindern auch verst√§rkt Kinder mit Verhaltensauff√§lligkeiten oder Schwierigkeiten in der sozialen Integration in den Gruppen sind, so da√ü hier ein allgemein h√∂herer F√∂rderungsbedarf entsteht. In der √ľberschaubaren Gruppe von ca. 16 Kindern und durch unsere M√∂glichkeiten der differenzierten Begleitung ist in unserer Einrichtung auch f√ľr diese Kinder Raum, um sie zu f√∂rdern.

Unseren Erzieherinnen ist ihre "Vorbildfunktion" f√ľr die Kinder im Erleben des Kindergartenalltags wichtig:

Die drei Rs:

Rhythmus, Rituale, Regeln

und die drei Zs:

Zeit, Zuneigung, Zuwendung

sind Leitsätze unseres pädagogischen Tuns.

Was können Kinder daraus lernen?

Stellvertretend die drei Ks:

Kompetenzen erwerben (sozial und emotional), Konfliktl√∂sungen √ľben, Konzentration und Ausdauer √ľben (Arbeitshaltung)

Dies erfordert die konzentrierte Präsenz des Personals während der Anwesenheit der Kinder.

Die drei F(V)s als Anforderung f√ľr uns im Team:

Vorbildfunktion (Kindern Orientierung geben, Werte vermitteln), Verf√ľgungszeit (gute Vorbereitung f√ľr p√§dagogische Einheiten, Eltern- und Teamgespr√§che, Gespr√§che mit Therapeuten, Supervisionen usw.)

Fortbildung (Wissen erweitern, neue Ideen einbringen)

  • ** In unserem Beruf kommt es auf N√§he und nicht auf Effizienz an ***

Um die Kinder zur Vorbereitung auf den Kindergarten mit den R√§umlichkeiten und dem p√§dagogischen Personal bekannt zu machen und den f√ľr den Kindergartenaufenthalt notwendigen Abl√∂sungsproze√ü von den Eltern zu erleichtern, wurde eine "Mini-Gruppe" ins Leben gerufen. Hier sind Kinder ab 2 Jahren willkommen ebenso wie Kinder mit heilp√§dagogischen F√∂rderbedarf.

Starke Einbindung der Eltern in Organisation und pädagogische Aktivitäten, Projekten, (Familien-Gottesdienste, Elternabend alle vier Wochen, aktiver Kindergartendienst). Eltern und Team haben ein Märchenkochbuch geschrieben und vermarktet. Der Inhalt wurde vorher mit der Kindergarten-Gruppe ausprobiert.

Regeln, Rhythmen und Rituale haben im Miteinander-Leben und Erleben einen besonderen Stellenwert.

Einhalten von Regeln, Wahrnehmen von Tages-, Wochen- und Jahresrhythmen und wiederkehrende Rituale geben den Kindern innere Ruhe, Sicherheit und Geborgenheit. So werden ihnen √Ąngste genommen und auch ihr Bewusstsein daf√ľr gest√§rkt, dass wir sowohl als Einzelne, als auch als Gemeinschaft Teil eines Ganzen sind.

(Stand: 11.09.2014)