Pädagogische Schwerpunkte / Konzeption

I. Themenschwerpunkt: Inklusion - Integration

Unser Bestreben ist es ein soziales Miteinander von behinderten und nichtbehinderten Kindern zu ermöglichen.

Durch das gemeinsame "Miteinander" lernen sie viel "Voneinander".

Auffällige Defizite fördern wir gezielt.

Unser Motto lautet: "Gemeinsam sind wir stark".

Dem Kindergarten soll grundsätzlich allen Kindern, gleich welcher Art und Schwere der Behinderung offenstehen.

Das gesamte Kindergartenteam steht hinter dieser Grundeinstellung. Dazu bilden wir uns regelmäßig in diesem Bereich weiter. Durch gezielte Fortbildungen schulen wir unsere Beobachtungsfähigkeit um Verhaltensauffälligkeiten besser wahrnehmen zu können. Wir helfen dem Kind seinen Alltag sicherer und selbständiger zu bewältigen.

Eine intensive Zusammenarbeit mit Fachdiensten, z. B. Heilpädagogen, Physiotherapeuten, Frühförderstellen (für Entwicklungsverzögerungen, Sehbehinderung, Gehörgeschädigte), Ergotherapeuten, Logopäden usw. ist für uns selbstverständlich.

Grundsätzlich soll eine Aufnahme von Kindern ohne Ausgrenzung von Behinderungen möglich sein.

Eine Entscheidung über die Aufnahme des Kindes wird vom Träger, Kindergartenleitung, Kindergartenteam und nach Beratung mit dem Fachdienst getroffen.

Durch Aufnahme von Integrationskinder verringert sich die Zahl der Gruppenstärke entsprechend.

II._ Themenschwerpunkt "Gesundheit"

Ein Kindergartenjahr beginnt im September und endet im August. Unser Profil " Gesundheit" begleitet uns das ganze Jahr über. Andere Themen finden Platz in Form von Projektwochen.

Schwerpunktmäßig sind Themen aus dem Gesundheitsbereich:

  • Gesunde Ernährung
  • Bewegung
  • Entspannung

(Nähere Infos hierzu im Feld: Aktivitäten, Punkt Bewegung und Gesundheit)

Recht auf Partizipation:

Kinder haben von Geburt aus Rechte, diese sind u. a. in der UN-Kinderkonvention festgeschrieben. Ein grundlegendes Recht ist das Recht auf Partizipation. "Partizipation" bedeutet Beteiligung im Sinne von Mitwirkung, Mitgestaltung und Mitbestimmung. Die Partizipation ist ein Kernelement unserer Bildungspraxis und ein wesentlicher Schlüssel für Bildung und Demokratie. Kinder haben bei uns das Recht, an vielen sie betreffenden Entscheidungen entsprechend ihrem Entwicklungsstand beteiligt zu werden, zudem haben sie die Möglichkeit der Beschwerde in perönlichen Angelegenheiten.

Nur eine strukturelle Verankerung der Partizipation ermöglicht es, dass Kinder ihre Beteiligungsprozesse regelmäßig wahrnehmen. Unsere partizipative Bildungspraxis umfasst folgende Bereiche:

1. Partizipative Elemente im Alltag (z. B. Alltags- und Reflexionsgespräche mit Kindern, Kinderbefragung zu Projekten/Themen)

2. Beteiligung an Projekten (z. B. Projektthemen, Gestaltung der Gruppenräume)

3. Kindern Verantwortungsbereiche für Andere übertragen (z. B. Patenschaften für neue Kinder, Dienstleistungen für die Gruppe)

4. Gemeinsam mit Kindern Regeln und Grenzen setzen

III. Themenschwerpunkt: Grundvertrauen zu Gott aufbauen

Wir fördern in den Kindern Grundvertrauen zu sich selbst, zu anderen Menschen, zu Gott. Kinder, in denen Vertrauen wächst, werden fähig mitten in ihrem Leben Gott zu spüren.

Kinder, die vertrauen, trauen sich Leben zu hinterfragen und nach Antworten zu suchen.

Auf dieser Grundlage bauen wir kindgemäße Formen christlicher Erziehung auf: Gebete, Gottesdienste, religiöse Angebote nach Franz Kett, biblische Geschichten, Lieder, das Leben im Kirchenjahr und in der Pfarrgemeinde, Wertschätzung eines jeden Kindes in seiner individuellen Persönlichkeit.

Wir vermitteln den Kindern soziales Verhalten in der Gemeinschaft. Es ist uns wichtig, sie zu gegenseitiger Hilfsbereitschaft und partnerschaftlichen Verhalten hinzuführen.

Glaube wächst, wo Grundvertrauen wächst.