Pädagogische Schwerpunkte / Konzeption

UNSER MENSCHENBILD: BILD VON KIND, ELTERN UND FAMILIE

Kinder sind kompetent. Sie sind von Geburt an mit FĂ€higkeiten und Ressourcen ausgestattet. Kinder sind Entdecker, ihre Neugier treibt sie an, ihre Umwelt zu erforschen.

Kinder sind einzigartig, besonders, sie unterscheiden sich in ihrer Persönlichkeit und IndividualitÀt. Jedes Kind ist wertvoll.

Kinder sind aktive Gestalter. Sie wollen mitbestimmen und tÀtig werden, um auf ihre Umwelt Einfluss zu nehmen.

Kinder haben Rechte. Sie haben das Recht auf bestmögliche Bildung von Beginn an, um ihre Persönlichkeit und Begabungen zu entfalten.

„Die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern liegt in der vorrangigen Verantwortung der Eltern(…)“ (BayKiBiG, Art. 4 Allgemeine GrundsĂ€tze) Wir fungieren dabei FamilienunterstĂŒtzend und -ergĂ€nzend. Uns ist die Verantwortung, Wichtigkeit und Unersetzlichkeit der Sorgeberechtigten bewusst. In dieser Rolle unterstĂŒtzen wir. Erzieherische Entscheidungen, die bezĂŒglich des Kindes getroffen werden, achten wir. Die Bildung des Kindes fĂ€ngt in der Familie an und findet an unterschiedlichen Bildungsorten statt. Wir sehen Familien mit allen aktiven Familienmitgliedern, die sich an der Erziehung beteiligen, als wichtigsten und einflussreichsten Bildungsort

UNSERE PÄDAGOGISCHE HALTUNG, ROLLE UND AUSRICHTUNG

UnabhĂ€ngig vom kulturellen Hintergrund, der Religion, dem Entwicklungstand, der Geschlechterzugehörigkeit oder dem sozialen Status schenken wir jedem Kind einschließlich der Familie Anerkennung.

Jedes Kind ist wertvoll und wird als Teil der Gruppe anerkannt. Unsere Aufmerksamkeit liegt darin, die IndividualitÀt jedes Einzelnen positiv zu erleben.

Wir schaffen ein Umfeld, in dem Kinder lernen können und so wichtige Erfahrungen sammeln. Wir verstehen unangebrachtes Verhalten nicht als Zeichen von Inkompetenz sondern als Weg, BedĂŒrfnisse zu Ă€ußern und sich mitzuteilen. Jedes Verhalten hat eine Ursache. Wir unterstĂŒtzen die Kinder bei der Lösungsfindung und schaffen dafĂŒr eine geeignete Lern- und Entwicklungsumgebung.

In Konfliktsituationen regen wir einen Perspektivwechsel der Kinder an, um ein besseres VerstĂ€ndnis fĂŒr ihr GegenĂŒber zu bewirken. Das Erkennen und Äußern der eigenen BedĂŒrfnisse ist uns ein wichtiges Anliegen. Sich mitzuteilen und offen ĂŒber Anliegen sprechen zu können, macht Kinder stark.

Jedes Kind hat BedĂŒrfnisse. Unser Ziel ist es, eine verlĂ€ssliche Bezugsperson darzustellen, um den Kindern einen sicheren Rahmen zu bieten. In Situationen, in denen Kinder uns brauchen, sind wir fĂŒr sie da. Das bedeutet fĂŒr uns, Vereinbarungen einzuhalten, verlĂ€sslich zu sein und den Kindern AblĂ€ufe verstĂ€ndlich zu machen.

Indem wir die BedĂŒrfnisse der Kinder wahrnehmen und darauf reagieren, fĂŒhlen sie sich ernst genommen und gehört.

Großen Wert legen wir auf den Umgangston. Er trĂ€gt erheblich zu einem guten Gruppenklima bei. Die Kinder verbringen viel Zeit bei uns, in der sie sich wohlfĂŒhlen sollen.

Ein wertschÀtzender Austausch innerhalb der Gruppe ist unser Ziel.

Respektvolles Miteinander und wohlwollende Formulierungen motivieren Kinder und nehmen positiven Einfluss. So ist uns beispielsweise das BegrĂŒĂŸen und Verabschieden jedes einzelnen Kindes eine Herzensangelegenheit. Es drĂŒckt gegenseitige Achtung und die Zugehörigkeit der Kinder aus.

Wir begegnen Kindern mit derselben Achtung wie Erwachsenen. Das bedeutet auch, die Grenzen der Kinder einzuhalten, FreirĂ€ume zu akzeptieren und das „Nein“ der Kinder ernst zu nehmen. Den Respekt, den wir den Kindern entgegenbringen, erwarten wir auch von ihnen.

Wir sind uns der Vorbildfunktion gegenĂŒber den Kindern bewusst. Dies zeigt sich in allen Facetten des tĂ€glichen Zusammenlebens. In Bezug auf die Konfliktlösung bedeutet dies, den Kindern vorzuleben, Konflikte bewĂ€ltigen zu können. Denn ungelöste Konflikte wirken sich negativ auf die AtmosphĂ€re aus. Dabei kann es helfen, GefĂŒhle zu benennen und ĂŒber unterschiedliche Wahrnehmungen und Sichtweisen zu sprechen.

Wir gestalten den Hortalltag nach den Interessen und BedĂŒrfnissen der Kinder. Sie geben uns Impulse, die wir aufgreifen.