Pädagogische Ziele, Methoden und Aktivitäten

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Kinderbibliothek

Soziales Lernen

Kinderkrippe:

Jedes Kind braucht Geborgenheit, Wäreme, Zuneigung und Anerkennung, um tragfähige soziale Beziehungen entwickeln zu können. Individuelle Kontakte zum einzelnen Kind und eine freundliche Kommunikation bestimmen das Lernklima in unseren Gruppen und ermuntern zum Miteinander.

Wir helfen den Kindern, sich auf den Gruppenalltag einzulassen. Wir stehen ihnen bei Konfliktbewältigungen zur Seite. Wir wirken auf sie ein, Rücksicht auf andere zu nehmen und ihre Frustrationstoleranz zu stärken und vieles mehr.

Bei unseren Jüngsten sind Erziehung und Bildung untrennbar verknüpft. Gute Zusammenarbeit, positive Kontakte zum einzelnen Kind und seiner Familie bilden Voraussetzung und Basis für die bestmögliche Entwicklung.

Kindergarten:

Unabhängig von jährlich wechselnden Schwerpunkten des Kindergartens legen wir besonderen Wert auf das soziale Lernen und schaffen viele Möglichkeiten für ein gutes Miteinander.

All das, was wir im täglichen Umgang miteinander für selbstverständlich halten, muss erst erlernt werden.

Soziales Lernen geschieht im Kindergarten rund um die Uhr.

Guten Morgen! - Gute Umgangsformen (Begrüßung)

Darf ich mitspielen? - Kontakte knüpfen, Freispiel, Spielsituationen, Gruppenfindung

Spülst du bitte deinen Teller ab und räumst deine Tasche weg! - Selbstständigkeit

Ich will auch was sagen! Stuhlkreis, zuhören, nacheinander sprechen, Rücksichtnahme

Ich war Erster! - Individualität und Gemeinschaftssinn

Wie schaust du denn aus?! - Toleranz

Du bist blöd! - Konfliktlösungen

Mir geht es nicht gut! - Mit-Gefühl , Gefühle äußern

Das Essen schmeckt mir nicht! - Fremdes und Neues ausprobieren und evtl. tolerieren, Tischmanieren

Gibst du mir bitte auch etwas? - Teilen

Komm, ich helfe dir! - Helfen und sich helfen lassen

Danke, das hast du schön gemacht! - Lob und Kritikfähigkeit (Verstärkung)

Tschüss, bis Morgen! - Umgangsformen (Verabschiedung)

Hort:

Soziales Lernen ist ein ständiger Prozess. "Lernen am Modell" -also das lernen an Vorbildern- ist dabei das wichtigste Prinzip. Pädagogische Mitarbeiter sind sich ihrer Funktion als Vorbild bewusst und handeln entsprechend.

Wir pflegen und unterstützen einen freundschaftlichen und von Wertschätzung getragenen Umgang miteinander.

Ein wichtiges pädagogisches Ziel ist die Stärkung der sozialen Kompetenzen und der Selbstverantwortlichkeit des einzelnen Kindes. Dies geschieht in unserem Haus auch durch vorhandene Freiräume und die ständig notwendigen Aushandlungsprozesse (Toleranz und Regelakzeptanz).

Wir fördern und fordern einen achtungsvollen Umgang mit unterschiedlichen Meinungen und zeigen gewaltfreie Wege zur Lösung von Konfliktsituationen.

Interkulturelles Lernen

Es erfolgt ganz natürlich durch das Zusammentreffen von Menschen verschiedener Kulturkreise und ist uns wertvoll.

Dies wollen wir an die Kinder weitergeben (Lernen am Modell) und nutzen dafür die natürliche Offenheit und Neugierde.

Mit Freizeitangeboten aus verschiedenen Kulturkreisen

(Geschichten, Musik und Tanz, Sport und Spiel, Feste und Feiern) fordern und fördern wir die Offenheit der Kinder.

Auch im täglichen Miteinander ergeben sich zahlreiche Anlässe zum gemeinsamen Gespräch über Bräuche und Gewohnheiten in verschiedenen Ländern. Menschen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund unterstützen usn dabei.

Werteorientierung und Religion

Wir sind ein multikulturelles Haus und respektieren uns gegenseitig .

Gemeinsam feiern wir die Feste im Jahreskreis (St. Martin, Nikolaus, Weihnachten, Ostern), akzeptieren aber dabei die verschiedenen religiösen Glaubensrichtungen.

Auch internationale Feste finden bei uns Beachtung.

Sprache

Kinderkrippe:

Gespräche des alltäglichen Lebens und über situationsbedingte Vorgänge

Anleitung zur verbalen Auseinandersetzung

Bilderbuchbetrachtung

Gemeinsames Singen, Fingerspiele

Kindergarten:

Durch die multikulturelle Zusammensetzung unserer Gruppen hat die Spracherziehung unserer Kindertagesstätte einen hohen Stellenwert. Wir reden mit dem Kind, nicht nur über das Kind:

Wir fordern und fördern das Gespräch (siehe Kommunikation)!

Gespräche des alltäglichen Lebens und über situationsbedingte Vorgänge

Anleitung zur verbalen Auseinandersetzung

Einzel- und Kleingruppenarbeit zur Sprachförderung (Bilderbuchbetrachtung, Geschichten lesen, Lieder, Reime, Fingerspiele, Sinnesübungen, Hör- und Sprachspiele)

Hort:

Für den schulischen Erfolg sind gute Deutschkenntnisse wichtig. Deshalb nehmen wir uns bewusst Zeit für Gespräche mit den Kindern im Hortalltag.

Bei den Hausaufgaben legen wir Wert auf Lesen und Textverständnis.

Durch ausgewählte Spiele, spezielle Kleingruppenarbeit, den Einsatz von Lernprogrammen und Projekten findet eine gezielte Sprach- und Leseförderung statt.

Informations- und Kommunikationstechnik, Medien

Kinderkrippe:

Wir setzen ausgewählte Bilderbücher, Musikkassetten und CD`s ein.

Kindergarten:

Die Medienerziehung ist aus dem Leben unserer Kinder heutzutage nicht mehr wegzudenken.

Wir versuchen durch gute Auswahl positive Beispiele zu geben. Bilderbücher, Kassetten und CDs sind deshalb frei zugänglich. Bestimmte Themen werden durch Bildmaterial vertieft.

Einsatz im Bereich Verkehrserziehung, Natur und Gesundheit.

Hort:

Klassische und neue Medien werden im Rahmen unseres Gruppengeschehens gezielt gezielt einbezogen, um durch entsprechende Auswahl gute Beispiele zu geben. Wir ermöglichen den Zugang zu klassischen und neuen Medien. Ein ausgewähltes Angebot an Büchern und CDs ist frei verfügbar. Wir nutzen Lern- und Spielprogramme am Computer.

Umwelt

Teilnahme der Kindertagesstätte am Projekt 50:50 der Stadt Erlangen, alle Kinder werden zum Mülltrennen angehalten.

Unser Ziel ist es, den Kindern Umwelt und Natur nahe zu bringen. Miteinander erleben wir die Veränderung der Jahreszeiten. Wir bringen sie als Thema in das Gruppengeschehen ein, z.B.:

Kinderkrippe:

Winter: Wir singen, erzählen und basteln zu den Themen Nikolaus, Weihnachten, Schnee

Frühling: Fasching, Ostern und die erwachende Natur sind jetzt unsere Themen

Sommer: Blumen gießen, Wasser panschen, Sand spielen - so erleben wir den Sommer

Herbst: Blätter und Kastanien sammeln und verarbeiten, Laternen basteln (Blätter sammeln, Blumen pflücken)

Kindergarten:

Dieser Bereich bietet vielfältige Möglichkeiten zur Projektarbeit. Miteinander erleben wir die Veränderung der Jahreszeiten.

Wir bringen sie als Thema in das Gruppengeschehen ein:

Herbst: Erntedank (Gemüsesuppe: ernten, zubereiten, essen)

Laternenzeit, Herbstspaziergänge, Naturmaterialien sammeln

Winter: Nikolausfeier, Eis am Regnitzgrund, Wetterbeobachtung/Experimente rund ums Wetter, Adventszeit, Plätzchen backen, Weihnachtszeit

Frühling: Fasching, Ostern, Naturbegegnungen, Pflanzaktionen (Blumenzwiebeln, Kohlrabi, Tomaten, Erdbeeren, Kartoffeln)

Sommer: Gartenspaß, Experimente und Spiele mit Wasser und Sand, Ausflüge und Wanderungen im die nähere und fernere Umgebung (z. B. Aromagarten Erlangen, Tiergarten Nürnberg, Bauernhof).

Hort:

Mittels unterschiedlicher Eindrücke sollen Kinder Wertschätzung und Achtung vorder Natur entwickeln können. Deshalb ermöglichen wir Kindern vielfältige Erfahrungen:

  • Frühlingsregen
  • Erdbeerzeit
  • Apfelernete
  • Drachensteigen
  • Schneemann bauen...

Außerdem nehmen wir uns Zeit für:

  • Spaziergänge zu jeder Jahreszeit
  • Spielen und beobachten im Garten
  • Mithilfe im Garten
  • Fahrradtouren
  • Schlittenfahren und Schlittschuhlaufen

Ästhetik, Kunst und Kultur

Soziales Lernen und Spracherziehung bilden bereits einen Beitrag zum kulturellen Lernen.

In unserem Haus leben Kinder aus verschiedenen Kulturkreisen miteinander und lernen dabei auch, sich gegenseitig zu akzeptieren. Toleranz soll / kann / muss geübt werden. Unsere Tageseinrichtung bietet ein passendes Lebensumfeld dafür.

Gemeinsam mit den Kindern gestalten wir unsere Gruppenräume gemütlich. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine ansprechende Atmosphäre.

Mit Festen (Geburtstag, Weihnachten, Familienfest) und Musik (Lieder, Tänze, Reime) haben wir zahlreiche Möglichkeiten, mit Kindern Traditionen, Bräuche und Gewohnheiten zu erleben.

Wir besuchen verschiedene Veranstaltungen und kulturelle Einrichtungen wie Stadtmuseum, Waldmuseum, Theater, Weihnachtsmarkt, Ausstellungen.

Musik

Musik macht Freude und ist ein Ausdrucksmittel für große und kleine Menschen. Musik hat Einfluss auf die Stimmung und das Gemüt. Die Macht der Musik berührt, sie beflügelt, befreit und beeindruckt unser Leben.

Deshalb hören wir gerne ausgewählte Musik verschiedener Stile, musizieren mit Hand und Fuß, also mit vollem Körpereinsatz. So entwickelt sich Gefühl für Rhythmus und Takt, für laute und leise Töne, für Harmonie und Disharmonie.

Wir nutzen Orff-Instrumente, singen und tanzen bei vielen Gelegenheiten. Immer neue Bewegungsabläufe werden entwickelt und eingeübt, um sich dann mutig vor einem Publikum zu präsentieren.

Bewegung, Rhythmik, Tanz und Sport

Bewegung fördert die geistige Entwicklung und die räumliche Orientierung.

Bewegung unterstützt die Entwicklung vieler kognitiver Fähigkeiten (z. B. räumliche Orientierung, Sprachentwicklung und mathematisches Grundverständnis).

Deshalb nutzen wir den natürlichen Bewegungsdrang der Kinder und gestalten bewusst

im Raum:

im Raum :

  • Bewegung zur Musik
  • Entspannungsübungen
  • Bewegungsbaustellen
  • Erlebnisturnen
  • Ãœbungen zur Stärkung des eigenen Körpers
  • Ãœbungen zur Steigerung der Geschicklichkeit
  • Einsatz von KSprossenwand, Trampolin, Hamsterrolle...

im Freien:

Dem kindgerechten Bewegungsbedürfnis entsprechen wir mit dem Grundsatz "weniger ist mehr" - also der bewusst zurückhaltenden Art unserer Gartengestaltung.

Unser kindgerechterer Garten bietet vielfältige Möglichkeiten zum fahren und spielen, verstecken und fangen, klettern und balgen, rennen und springen, krabbeln und schaukeln, planschen und schaufeln...

Besondere Angebote:

Wandern, joggen, radeln, Inliner fahren, Minigolf spielen, Schlitten und Schlittschuhe fahren, schwimmen (für Hortkinder)...

Spaziergänge und Wanderungen

Hort:

Bewegung ist der Ausgleich zum langen Sitzen in der Schule und bei den Hausaufgaben

im Freien:

Nutzung des Hortgartens mit vielen Spiel-, Sport- und Bewegungsmöglichkeiten:

Einrad, Hochrad, Kettcars, Fahrräder, Rollschuhe, Roller, Tischtennis, Basketballkorb, Fußballtore

im Mehrzweckraum:

Nutzung der vorhandenen Sportgeräte, Bewegungsspiele, pädagogische Angebote (Bewegungsbaustelle), Tanzen

besondere Angebote/Freitagsaktionen:

Schwimmen, Wanderungen, Jogging, Inliner fahren, Minigolf spielen, Schlittschuh fahren, Schlitten fahren, Fahrradtouren durch Erlangen

Gesundheit

In Zusammenarbeit mit den Eltern wollen wir eine altersgerechte Entwicklung der Kinder ermöglichen.

Kinderkrippe:

Wir achten die kindlichen Bedürfnisse, um eine gute Entwicklung zu unterstützen.

Kindergarten:

Wir wecken im Kind das Bewusstsein für seine eigene Gesundheit.

Anhalten zur Hygiene im Alltag (Hände waschen, Mund waschen)

Gesunde Ernährung in Zusammenarbeit mit einer Ernährungsberaterin

Projekte: Zahnarzt, Erste-Hilfe-Kurs für Kinder

Bewegung und viel frische Luft

Hort

Wir halten die Kinder zu hygienischen Selbstverständlichkeiten an: Hände waschen, Nase putzen, Tisch wischen.

Nach dem Mittagessen putzen sich die Kinder die Zähne.

Um der Bedeutung des Themas gerecht zu werden, sprechen wir bei vielen Gelegenheiten mit den Kindern über gesundheitsfördernde und schädigende Lebensgewohnheiten. Ernährung undSport bilden für alle Eltersgruppen einen guten Zugang zum Thema.

Sonstige

Die reichhaltigen Möglichkeiten zur offenen Arbeit werden im Alltag vielfältig genutzt. Zusätzlich schaffen wir Gelegenheit dafür:

Kinder besuchen andere Kinder, z.B. Hortkinder gehen in die Krippe

Die Mitarbeiterinnen hospitieren gegenseitig.