Pädagogische Aktivitäten

Soziales Lernen

Weiterhin achten wir beim "Streit schlichten" darauf, den Kindern ihre Gefühle zu spiegeln und versuchen sie dabei zu unterstützen, ihre eigenen Lösungsmöglichkeiten zu finden.

Diese "Patenschaften" übernehmen auch Eltern für neue Eltern.

Auszubildende, die bei uns Praktikum machen, fällt immer wieder auf, dass viele unserer Kinder erstaunlich gut mit Konflikten (die zum sozialen Lernen unbedingt dazugehören) umgehen können.

Interkulturelles Lernen

Kreativität

2006 lautete unser Jahresthema: "Jeder ist ein Künstler". Dies gibt uns einen Rahmen und gleichzeitig sehr viel Freiheit auf die Themen und Interessen der Kinder einzugehen. Denn er gibt Künstler in aller Lebensbereichen: Erzählkünstler, Malkünstler, Freundschaftskünstler, Zahlenkünstler, Zauberkünstler, Naturkünstler, Kochkünstler, Baukünstler, Tanz- und Singkünstler, Kletter- und Balancierkünstler, Entdeckungskünstler, Genusskünstler usw.

Es gehört zum Kindergartenalltag, ein Thema von vielen Seiten begreifbar zu machen und die Kinder sowohl frei als auch gezielt gestalten zu lassen.

In der Adventszeit haben wir beispielsweise ein Krippe gebaut, Moos- und Metallsterne gebastelt, Salben hergestellt, Tücher gefärbt, Kerzen gezogen, Laternen gebastelt, ein kleines Theaterstück gespielt und vieles mehr.

Unabhängig davon entsteht "Kunst im Wald" täglich. Die Kinder haben die Möglichkeit frei mit echten Sägen, Feilen, Schnitzmessern und Bohrern in der Werkecke mit Naturmaterialien zu arbeiten.

Sie bauen "Piratenschiffe", Höhlen und Lager, Schneemänner, legen Mandalas, kochen mit Rinde, Lehm und Blättern wunderschöne Menüs, formen aus Ton ganze Kunstausstellungen und entwickeln und leben dabei sehr viel Kreativität.

Eine weitere immerwiederkehrende Aussage unserer Praktikantinnen ist: "Die Kinder brauchen uns ja gar nicht zum Spielen."

Experimente zu den jeweiligen Projekten und Jahreszeiten faszinieren die Kinder immer wieder.

Uns ist wichtig, den Kindern zu vermitteln: "Jede/r kann etwas - jede/r ist ein Künstler!"

Inzwischen sind wir ganz von einem festen Jahresthema abgekommen, denn es ist uns wichtig die Interessen der Kinder aufzugreifen und daraus Projekte entstehen zu lassen. Denn wir sind der Meinung, wenn wir diese aufgreifen, haben wir die höchste Motivationsstufe bei den Kindern und das nachhaltigste lernen.

Seit einigen Jahren gestalten wir jedes Frühjahr mit Kindern und Eltern den "fabelhaften Kinderpfad". Dies ist ein Pfad rund um unseren Platz auf dem man viele verschiedene Kunstwerke aus Naturmaterialen entdecken kann.

Im Dezember 2010 erhielten wir mit unserem Projekt "Apfelfest" einen Preis von der Raiffeisenbank, die einen Kreativtätswettbewerb ausgeschrieben hatte.

Kommunikation

Im Wald werden Naturgegenstände multifunktionell (ein Stock ist Pferd, Eisenbahn, Angel, Brot...) eingesetzt. Daher müssen die Kinder nicht nur mehr Kreativität entwickeln sondern auch mehr miteinander kommunizieren.

Da wir eine kleine Gruppengröße haben, fällt es den Kindern leichter sich im Kreis, vor der ganzen Gruppe zu äußern.

Wir unterstützen die Kommunikation durch Regeln und Projekte: Miteinander umgehen trainieren. Spiele zur Körperwahrnehmung, Gefühle äußern, mich dem anderen mitteilen anhand verschiedener Materialien und Methoden (Geschichten, Gefühlskarten, Sprecherstein, Friedenstisch usw.)

Musik

Singen gehört selbstverständlich zum Kindergartenalltag.

Wenn wir am Platz sind, wird das Singen oftmals durch Gitarre und Rythmusinstrumente begleitet. Inzwischen haben sich so manche "Hits" herauskristallisiert, die einfach zu bestimmten Anlässen dazugehören. Natürlich sind wir auch darauf bedacht unser Repertoire stets zu erweitern.

Hier soll vor allem der Spaß am Singen im Vordergrund stehen.

Als im Juni letzten Sommers unsere Kinder alles mögliche aus dem Wald anschleppten um darauf Musik zu machen, wurde spontan eine "Band" gegründet, die sich zu einem ganzen Projekt entwickelte. Die Kinder gestalteten von sich aus Eintrittskarten, bauten eine Bühne, probten Lieder und führten das ganze voller Stolz am Abschlussfest vor.

Seit 2007 bietet eine Erzieherin regelmäßig Flötenstunden an. Dabei ist es uns wichtig, dass die Kinder nicht aus ihrem Spiel herausgerissen werden, sondern freiwillig und gerne zum Flötenangebot kommen.

In den Wochen vor St. Martin und in der Adventszeit findet täglich ein freiwilliges gemeinsames Eltern- Kind Singen währed der Bringzeit statt.

Bewegung

Bewegung ist unsere große Stärke. Die Kinder haben im Alltag viel Freiraum ihr Bewegungsbedürfnis auszuleben.

Am "Wurzelberg" wird geklettert, am "Lehmberg" in allen erdenklichen Körperlagen gerutscht, "Slalom" gefahren, gekullert... Wir haben Schaukeln und Seilbahnen in unserer Nähe, ein Kletterseil auf dem es manche Kinder zu zirkusreifen Vorstellungen bringen, Baumstämme auf denen man wippen kann und eine Vielfältigkeit im Angebot der Natur, die man künstlich gar nicht herstellen kann.

Dabei können die Kinder sich spüren und bestimmen ihre Grenzen selbst. Ihre Ausdauer, ihre Grobmotorik und ihr Gleichgewichtssinn werden täglich sehr kindgerecht und ganz nebenbei trainiert.

Natürlich gibt es auch gezielte Bewegungsspiele, Tänze oder Rythmikangebote. Beispielsweise darf 1 mal im Monat jedes Kind auf der Jugendfarm reiten, eine ausgebildetet Lehrerin bietet in regelmäßigen Abständen Improvisationstanz an oder wir veranstalten eine "Buzelolympiade".

Im Wintersemester 2005 haben wir an einem Online - Seminar über Bildung und Bewegung teilgenommen und zu diesem Thema immer wieder gezielte Spiele (z.B. Kooperationsspiele, naturwissenschaftliche Entdeckungen usw.) angeboten.

Gestaltung und Kultur

Unsere Plätze werden immer wieder mit neuen Spielecken, Lagern, Brücken, Iglus, Zwergenlandschaften, Dekorationen aus Naturmaterial usw. gestaltet.

Manche Plätze wie z.B. die Werkecke sind fester Bestandteil.

Im Jahreslauf werden regelmäßig Feste mit Kindern und Eltern gefeiert. (Geburtstage, Erntedank, St. Martin, Weihnachtsfest, Lichterfest, Fasching, Ostern, Rädli, Waldübernachtung und Jahresabschlussfest)

Immer wieder besuchen wir - je nach Projektthema: Theater, Museum, Stadtbücherei usw.

Religion

Vorweg möchten wir erwähnen, dass es uns wichtig ist, alle Religionen, denen Kinder in unserem Kindergarten angehören zu respektieren und ihnen zu vermitteln, dass es verschiedene Glaubensrichtungen und damit auch verschiedene Lebensweisen gibt.

Unser Kulturkreis wird geprägt von Festen wie Ostern und Weihnachten. Sie sind aus einer Kinderzeit und dem Kindergartenalltag nicht wegzudenken. Sie definieren neben anderen Festen und den Jahreszeiten unseren Jahreskreislauf und wir sind der Meinung, wenn man kirchliche Feste feiert, sollen die Kinder auch wissen, worum es dabei geht.

Wir haben festgestellt, dass sich diese Feste im Zusammenhang mit der Schöpfung Natur sehr schön darstellen und vermitteln lassen.

Wenn beispielsweise an Ostern die Natur wieder erwacht und wir die Auferstehen Jesu mit dem Erwachen der Natur unterstreichen, indem wir die wiedererwachten Kräuter (die in früheren Zeiten nach dem kalten Winter sehr wertvoll waren) sammeln und zu einer Gründonnerstagsuppe verarbeiten. Ganz nebenbei lernen die Kinder neben bekannten Kräutern wie Löwenzahn auch Scharbockskraut, Giersch, Schafgarbe, Sauerampfer usw kennen.

Unser Erntedankfest feierten wir in den letzten Jahren auf Gut Eggenhof oder auf einer Apfelwiese. Dabei werden Kartoffeln geerntet, ein Kartoffelfeuer gemacht, ein Kartoffelmandala gelegt, der Kartoffelkönig gespielt, Apfelsaft gepresst, Pflanzenmärchen erzählt, Dankeslieder gesungen und egal ob es regnet oder die Sonne scheint, die Kinder sind begeistert dabei. Sie erleben und begreifen Ernte hautnah mit allen Sinnen.

In der Adventszeit begaben wir uns genau wie Maria und Joseph täglich auf eine Reise mit vielen kleinen Ritualen. In unserer selbstgeschriebenen Geschichte hieß es: "Milli unser kleines Schaf ist meistens frech und selten brav. Will in die weite Welt hinaus, doch es kennt sich gar nicht aus." Doch zum Glück wurde es von dem Hirtenjungen Jockel begleitet. Seine Geschichten haben wir jeden Tag auf dem "Hirtenfeld" erzählt, nachdem seine Laterne vom "Hirtentor" uns jeden morgen dort hingeführt hatte.

Natürlich wurden auch Kerzen angezündet und gezogen, Lieder gesungen, gebastelt, gebacken und eine wunderschöne Krippe gebaut.

Geschichten - auch religiöse sind für Kinder wichtig, um Wertevorstellungen (vereinfacht auf Kinderebene: den Unterschied zwischen "gut und böse") entwickeln zu können.

Wir versuchen diese Werte kindgerecht zu vermitteln. Für uns spielt dabei der Kreislauf der Natur, die Liebe zu ihr und der Respekt vor der Schöpfung eine große Rolle.

Im April 2004 besuchten wir das Bibelhaus in Nürnberg und erfuhren dort viel Interessantes - auch über andere Religionen.

Medien

Die Stadtbücherei besuchen wir ein mal im Monat. Dort wird gespielt und vorgelesen und jedes Kind kann sich ein Exemplar des Mediums Buch ausleihen.

Kindertheaterbesuche:

- Kindertheater Heppstett: "Der Schneemann"

- 2007 Petterson und Findus

- 2008 Kindertheater Heppstett: "Ole's Reise zu König Winter"

- 2010: Loschge Schule: Der kleine Ritter

- Lila Bühne: Jahrein, jahraus mit Stachelklaus

Spracherziehung

Rollenspiele, Geschichten, vorlesen von Bilderbüchern, Reime, Fingerspiele, Gedichte und Lieder sind wichtige Bestandteile der Spracherziehung und werden jahreszeitlich und themenbezogen eingesetzt und gehören wie Musik ganz selbstverständlich zum Kindergartenalltag.

Elemente aus dem Sprachübungsprogramm: Lauschen, hören, lernen bauen wir ebenfalls mit ein.

Beispiele aus dem Kindergartenalltag:

In unserem Märchenkreis werden Geschichten und Märchen erzählt oder selbst gesponnen: Ein Kind sagte einmal: "Märchen sind essen für die Ohren!"

Je nach Gruppensituation darf jedes Vorschulkind ein Märchen oder eine Geschichte für die Gruppe vorspielen und erzählen. Es wird von uns auf diesem Weg begleitet und darf diese Aufgabe übernehmen, sobald es sich sicher und bereit fühlt.

Der Kartoffelkönig und eine Martinsgeschichte wurden als Theaterstück und "Moritat" gemalt und gespielt.

Wir haben einen Sprecherstein: Der Stein hat Gewicht und wer ihn in den Händen hält, hat was wichtiges zu sagen und nur er/sie darf sprechen - alle anderen dürfen zuhören. Er wird oft im Morgen- oder Abschlusskreis herumgereicht.

Rollenspiel ist eine der Hauptbeschäftigung von Kindern und ein wichtiger Teil der Spracherziehung. Dabei üben sie verschiedene Rollen und bereiten sich auf das Erwachsenenleben vor. Eine wichtige Aufgabe die einen großen Teil des Freispiels einnimmt und deren Bedeutung von "Laien" oft unterschätz wird.

Da wir kaum vorgefertigtes Spielzeug haben, sind viele Gegenstände multifunktionell. Ein Ast kann ein Schwert, ein Boot, eine Banane usw. sein. Um dies zu klären und zu verdäutlichen müssen die Kinder viel miteinander kommunizieren.

Unser regelmäßiger Besuch in der Stadtbücherei und das Ausleihen eines Buches sollen die Freude am Medium Buch und somit auch die Freude an der Sprache unterstützen.

Um auch Eltern auf diesem Weg zu unterstützen findet jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit ein "Bilderbuchabend" für die Eltern statt, an dem jeder seine Lieblingsbücher vorstellt.

Umwelt und Natur

Die Kinder erleben den Wechsel des Jahreskreislaufes hautnah und somit auch ökologische Zusammenhänge. Dies wird von Naturerfahrungsspielen unterstützt, die Zusammenhänge im Kleinen verdeutlichen.

Ein Kalender in dem Wetter und Temperaturen eingetragen werden, sowie ein Thermometer und ein Regenmesser machen dies für die Kinder begreifbarer.

Jahreszeiten und damit verbundene Wetter- und Temperaturveränderungen werden durch eigenes Empfinden (Kälte, Nässe, Wärme..) und die Veränderungen in der Natur nachvollziehbar.

Die Welt der Tiere begegnet unseren Kindern im Lebensraum Wald täglich: Wir haben Rotkehlchen, die uns regelmäßig besuchen und sehr zutraulich werden. Amseln und Meisen, die auf unserem Platz brüten, Spechte die wir während ihrer Arbeit beobacheten und sogar schon mal ein Ohr dabei am Baum haben durften. Wir stellen Vogelfutter her und bauen ein Vogelhaus. Eichhörnchen, Igel, Mäuse, Blindschleichen, Eidechsen, Frösche und Erdkröten und selten sogar mal ein Reh gehören genauso zu unserer Erlebniswelt, wie die kleine Erdtierchen, die wir bei einem Besuch im Walderlebniszentrum letzten Sommer sammelten und herausfanden welche Aufgabe sie haben.

Es kommt auch schon mal vor, dass wir ein Mäusebaby neben seiner toten Mutter finden und es dann logischer Weise aufziehen müssen. Dabei lernt mal viel über Entwicklung, Fress- und Lebensgewohnheiten eines Tieres.

Natürlich muss auch mal ein Tier beerdigt werden. Im Laufe der Jahre können wir schon von einem kleinen Tierfriedhof sprechen und mit Recht behaupten, die schönsten Tierbeerdigungen im Meilwald zu begehen.

Auch die Pflanzenwelt ist ein wichtiger Teil unserer Umwelt. Ein mal wöchentlich kochen mit den Pflanzen unserer Umgebung. Dies ist ein fester Bestandteil in unserem Kindergartenalltag: Hollerküchle, Hollundersirup, Brennesselsuppe, Gemüse in Lehm gebacken, Bratäpfel, Gründonnerstagssuppe, Kürbis- oder Blaubeermuffin oder andere Köstlichkeiten die gerade zu unserem Thema passen entstehen hier.

Oft wird das Kennenlernen der Pflanze durch Mythen und Märchen ergänzt.

Bauen,Basteln und Spielen mit Naturmaterialien ergänzen das Kennenlernen der Naturschätze.

Das regelmäßige Müllsammeln gehört zu unseren Aufgaben, um Verantwortung für unsere Umgebung zu entwickeln.

Erde, Feuer, Wasser, Luft waren 2004/05 unser Jahresthema. Wir begleiteten den Zwerg Niefelpütz und seine Freunde durch eine Reise in die Länder des Windes, nach Feuerland, nach Atlantis und ins Erdreich. Alle Element wurden von vielen Seiten beleuchtet und bespielt.

Hier einige Beispiele:

und vieles mehr!

wie schon erwähnt besuchen wir regelmäßig die Jugendfarm, um Hasen zu füttern zu reiten und ab und zu dürfen wir mit den Ziegen und Schafen spazieren gehen.

Auch hier ist uns der respektvolle Umgang mit der Natur sehr wichtig. Die Natur beschenkt uns großzügig. Stöcke sind eines unserer wichtigsten Spiel- und Arbeitsmaterialien. Wir geben den Kindern das Gefühl reich zu sein, denn unser Spielmaterial (Stöcke, Buzeln, Blätter, Erde, Lehm, Wasser...) liegt tausendfach im Wald herum.

Wir versuchen ihnen zu vermitteln, das wir für alles was wir von der Natur bekommen auch etwas zurückgeben sollen, damit es uns erhalten bleibt. Dies tun wir, indem wir uns bedanken oder wieder etwas pflanzen. Die Kinder sollen wissen, dass alles, was in der Natur wächst und gedeiht einen Sinn hat und wichtig ist. Genau wie sie selbst auch.

Gesundheit

Dazu gehört für uns täglich eine gesunde Brotzeit und ein gesundes Mittagessen, das wir aus dem Naturkostkaffee Muskat beziehen.

Der Aufenthalt im Freien an sich ist sehr gesundheitsfördernd. Allerdings müssen die Kinder dabei auch lernen, auf sich zu achten und für sich zu sorgen - natürlich mit unserer Unterstützung. D.h. sie müssen lernen, sich nicht nass zu machen, wenn es zu kalt ist, da sie sonst frieren; sich warm genug anzuziehen - auch wenn sie z.B. ungern Handschuhe tragen usw. Gut ist, das sie das Tun ihres Handelns unmittelbar zu spüren bekommen - die Natur als Lehrmeister erfahren.

Ein weiterer Gesundheitsaspekt ist das Kochen mit dem was der Wald uns schenkt. Die Kinder erfahren etwas über den Gesundheitswert von frischen Kräutern, Obst oder Gemüse. Sie lernen auch, dass sie nichts in den Mund stecken dürfen, was sie nicht kennen und nicht abgekocht ist (wegen dem Fuchsbandwurm).

Kinder lehren uns, dass sie sehr schnell verstehen: Wenn im Frühjahr die ersten fiedrigen Blätter aus der Erde spriesen, dann überraschen uns einige immer wieder, mit Ausrufen wie: Guck mal eine Schafgarbe!"

Zur Gesundheit gehört, sich seines gesunden Körpers bewußt zu werden. Im letzten Jahr hatten wir Projekte in denen wir die Wahrnehmungsbereiche Hören, Riechen und das Fühlen - den Tastsinn ausführlich behandelten. Mit vielen Spielen, Stilleübungen, Geschichten und Experimenten versuchten wir die Sinne der Kinder in ihr Bewußtsein zu rücken, sie zu schärfen und Freude an ihren entdeckten Fähigkeiten erleben zu lassen.

Viele dieser kleinen Spiele oder Stilleübungen sind ein Bestandteil unseres allgemeinen Kindergartenalltags geworden.

Sonstige

- monatlicher Besuch bei der Erlanger Stadtbücherei

- regelmäßiger Besuch auf der Jugendfarm: Hasen füttern und reiten

- regelmäßiger Kontakt zur Mäuschengruppe der Lebenshilfe. Für diesen langjährigen Kontakt erhielten wir 2010 einen Integrationspreis von der Stiftung Lebenshilfe.

- regelmäßiges Improvisationstanzen mit Paulina Kräh

- Schlittenfahren am Bürgermeistersteg

- Besuch der Stadtbücherei

- Wir feiern an Maria Lichtmess mit Eltern und Kindern ein Lichtfest indem nach einer alten Sage Brigit die Birkenfee und der Bär die Samen in der Erde wecken. Eine gespielte Geschichte, ein Tanz und allerlei um den Frühlingslichtbaum Birke umrahmen das Fest. Und von "ganz oben" wird an diesem kalten Tag der Wald mit Schneekristallen gepudert und in eine Märchenlandschaft verwandelt.

- Schnuppertage für die neuen Interessenten

- Besuch im Walderlebniszentrum

- Stadtbücherei

- 2. Planungstag

- Faschingsdienstag - kleine Feier

- Die Waldarbeiter sind am Platz und sägen uns neue Baumstämme zurecht. Wo es möglich ist, beziehen sie die Kinder mit ein. Diese sind begeistert und spielen die nächsten Tage nur noch Waldarbeiter

- Die Vorschulkinder besuchen die Adalbert-Stifter Schule

- Stadtbüchereibesuch.

- Der "Ostergarten" wird neu bepflanzt

- Osterfeier. Sammeln der ersten Frühlingskräuter für die Gründonnerstagssuppe, erzählen der Ostergeschichte nach Franz Kett und gehen auf Ostereiersuche.

- entdecken die ersten Kaulquappen.

- Gestalten fabelhaften Kinderpfad mit Eltern und Kindern

- Renovierungswochenenden für Platz und Bauwagen.

- 1. Mai Rädliteilnahme: Tag der offenen Tür

- Regionaltreffen der Waldkindergärten

- Wir stecken Kartoffeln in unserem "Ostergarten"

- Waldübernachtung in einer großen Jurte auf unserem Platz mit anschließendem Frühstück für Eltern und Geschwister.

- Unser Froschtagebuch wird fertiggestellt.

- Die "Waldschule" wird eröffnet.

- Ein Polizist kommt und übt mit den Vorschulkindern richtiges Verhalten im Straßenverkehr.

- Abschlussfest und Verabschiedung der Vorschulkinder. Sie denken sich eine wunderbare Zirkusvorstellung aus.

- 1. Planungstag

- Eingewöhnungszeit

- An ihrem 1. Schultag besuchen uns die "ehemaligen" Pfifferlinge.

- Erntedankfest beim Bauern Willi in Uttenreuth auf seiner Obstwiese.

- Bastelabend: Eltern basteln Geburtstagsgeschenke

- Tägliches Martinssingen am Morgen mit Eltern und Kindern

- St. Martin auf dem Pferd begleitet uns beim Laternenumzug

durch den Wald

- Besuchstag für alle ehemaligen Pfifferlinge am Buß und Bettag. Viel besucht und immer eine große Freude.

- Tägliches, freiwilliges Adventssingen mit Eltern im Morgenkreis.

- Adventszeit unter dem Thema: "Oje, der Paradiesvogel hat das Tagebuch der heiligen 3 Könige verloren - ausgerechnet über unserem Meilwald!" und wir dürfen täglich die Geschichten suchen und finden. Wir dürfen sie lesen, räuchern dabei, ziehen Kerzen, basteln Stern und genießen die Düfte des Orients.

Mit Weihnachsliedern, einem kleinen Improtheater und orientalischen Köstlichkeiten erfreuen wir die Eltern an unserem Weihnachtsabschluss.

- Aufräumarbeiten

- Ferien bis zum Schulanfang

- 1. Planungstag

- Eingewöhnungszeit

- Besuch der neuen Schulkinder an ihrem 1. Schultag.

- Basteltag für die Geburtstagsgeschenke

- Erntedankfest beim Bauern Willi in Uttenreuth

- vom Korn zum Brot: dreschen,mahlen Getreide und backen wie in früheren Zeiten.

- Wir nehmen an der Müllsammelaktion "sauber Stadt, sauberer Wald" teil.

- Kooperationstreffen mit der Loschgeschule

- Tägliches Martinssingen am Morgen mit Eltern und Kindern.

- Martinsfest: Das Fest der 1000 Lichter mit St. Martin auf dem Pferd und dem Lichterzug durch den Wald.

- Wie immer besuchen uns die ehemaligen Pfifferlinge am Buß und Bettag. Wie immer ist es wie in alten Zeiten. Vertraut und Schön!

Dezember 2009:

- tägliches Adventssingen am Morgen mit Eltern und Kindern.

- Adventszeit mit den Geschichten vom Schäfchen Milli und dem Hirtenjungen Jockel.

- Adventsabschlusssingen mit Eltern und Kindern. Verteilen des Friedenslichtes. Kinder spielen die Geschichte von Milli und Jockel als kleines Improtheater.

Weihnachtsferien vom 24.12.09 - 08.01.10

Januar 2009

- Infoabend für neue Interessenten am 28.01.10 um 20.00 Uhr auf der Jugendfarm.

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